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IT-Fachkräftemangel? Der IT-Arbeitgeber muss selbst transformieren

IT-Unternehmertag mit Keynote von Nahed Hatahet (Copyright: IT-Unternehmertag)

Wien (pts013/11.10.2018/10:00) – Der 11. IT-Unternehmertag, der am 12. November in Wien veranstaltet wird, widmet sich ganz dem Dauerbrenner IT-Fachkräftemangel. Die Besucher aus der IKT-Branche erfahren hier, was zu tun ist, um etwa junge Talente zu finden und zu halten. Die Keynote hält Nahed Hatahet, Transformationsexperte und Vorstandsmitglied des VÖSI, der die Schirmherrschaft des Events übernommen hat.

Das Thema beschäftigt Unternehmen branchenübergreifend von der Sachgütererzeugung bis zum Bergbau, von der Transportbranche bis zum Handel: Arbeitgeber haben zunehmend Probleme, Talente mit der richtigen Mischung aus Fachkenntnissen und menschlichen Stärken am Arbeitsmarkt zu finden.

Laut der ManpowerGroup (https://www.manpower.at/fachkraeftemangel-2018-schwierigkeiten-offene-stellen-zu-besetzen ) klagen 46 Prozent der befragten österreichischen Arbeitgeber über Fachkräftemangel. In den globalen Top 10 der am schwierigsten zu besetzenden Jobs liegen Facharbeiter/Handwerker ganz oben, gefolgt von Vertriebsmitarbeitern und Ingenieuren. IT-Fachkräfte sind weltweit auf Platz sechs vertreten.

Betrachtet man den IKT-Arbeitsmarkt genauer (https://t3n.de/news/it-fachkraeftemangel-mint-1078563 ), wird schnell eines klar: Es gibt keinen Bereich, in der Talente nicht händeringend gesucht werden – vom Softwareentwickler und Wirtschaftsinformatiker bis zum IT-Consultant oder Systemingenieur. Und damit steigt der ohnehin schon große allgemeine Konkurrenzdruck weiter. „Der Wettbewerb um IT-Mitarbeiter ist hart und die Bedingungen, Mitarbeiter erfolgreich zu gewinnen sind andere geworden“, sagt Andreas Barthel, CEO bei Connexxa Services Europe Ltd. und Mitorganisator des IT-Unternehmertages. „Die Folge: Gerade mittelständische IT-Unternehmen können trotz voller Auftragsbücher nicht wachsen, liefern schlechtere Qualität durch Überlastung der Mitarbeiter und verpassen ihre Marktposition zu stärken.“

Der 11. IT-Unternehmertag, der am 12. November in Wien über die Bühne geht, nimmt sich genau dieses Themas an. Unter dem Titel „Die Herausforderung – Erfolgreiche Mitarbeitergewinnung im IT-Mittelstand“ gibt die Veranstaltung Antworten darauf, wie IT-Firmen neue Mitarbeiter erfolgreich rekrutieren und so das Wachstum vorantreiben können.

Besucher des IT-Unternehmertags erfahren unter anderem, wie sich ein mittelständisches österreichisches IT-Unternehmen auf die Gewinnung neuer IT-Fachkräfte der digitalen Generation einstellen sollen, welche Rolle die Unternehmenskultur spielt und wie IT-Firmen das sogenannte Recruitainment beim Recruiting und Employer Branding erfolgreich einsetzen können.

Peter Lieber, Präsident des VÖSI, der die Schirmherrschaft der Veranstaltung übernommen hat, kommentiert: „Der VÖSI unterstützt den IT-Unternehmertag seit einigen Jahren sehr gerne, weil Themen adressiert werden, die oft übersehen werden, Kennzahlen genannt werden, die man nicht so leicht findet und, last but not least, Themen adressiert werden, die manchmal auch unangenehm sein können, aber einfach mal besprochen gehören. Dieses Jahr wird offensichtlich ein Dauerbrenner angesprochen: Mitarbeiter finden und halten. Nirgendwo sonst ist das so komplex und herausfordernd wie in der Branche, wo fähige Menschen tatsächlich ein extremer Mangel sind.“

Die Keynote hält Transformationsexperte Nahed Hatahet

HATAHET productivity solutions, der Spezialist für den digitalen Arbeitsplatz, war in der Vergangenheit vom Problem des IT-Fachkräftemangels nicht unberührt: „Wir haben einundeinhalb Jahre vergeblich nach Talenten gesucht“, sagt Gründer und Geschäftsführer Nahed Hatahet, der auch Mitglied des VÖSI-Vorstands ist. „Dann haben wir einiges geändert mit der Folge, dass wir innerhalb von zwei Monaten fünf neue Mitarbeiter einstellen konnten.“

Was konkret geändert wurde, erfahren die Besucher des 11. IT-Unternehmertags gleich in der hochkarätigen Keynote. Der Transformationsexperte Nahed Hatahet erzählt praxisnah, wie er unter anderem die externe Kommunikation auf den Kopf gestellt hat: „Während wir früher erfolglos einen JavaScript-Entwickler ausgeschrieben haben, suchen wir heute erfolgreich Leute, die ihren Traumberuf ausüben wollen. Das ist eine ganz andere Art der Kommunikation. Der Traumberuf besteht etwa in der Entwicklung spannender Bots und zukunftsweisender KI-Lösungen. JavaScript-Fähigkeiten läuft hier nur mehr als Mittel zum Zweck, was bei den potenziellen Mitarbeitern sehr gut ankommt.“

Als weitere Maßnahme hat Transformationsexperte Nahed Hatahet das Marketingkonzept von Grund auf geändert: „In der Vergangenheit haben wir uns ausschließlich auf die klassischen Karriere-Plattformen verlassen. Heute sprechen wir erfahrenes Personal vorwiegend über Facebook, LinkedIn und Twitter an. In Zukunft möchten wir zudem auf Instagram die Generation Z adressieren. Das heißt, das Marketing muss zielorientiert bereitgestellt werden. Dazu braucht es das Wissen, was sich die jeweilige Zielgruppe vom künftigen Arbeitgeber überhaupt erwartet.“

Neben der Keynote durch Nahed Hatahet kommen die Besucher des 11. IT-Unternehmertags in den Genuss zahlreicher interessanter Vorträge. Darunter sind:

* Katerina Iliadis, Chef Trainerin Pöhnl & Schottler GbR: „Die Unternehmenskultur – ein zentraler Wettbewerbsfaktor beim Kampf um die Talente“
* Lutz Leichsenring, young targets GmbH: „Spielerisch IT-Talente gewinnen“
* Robert Gittenberger, Leitung Marketing & Career Center, openForce GmbH: „IT-Recruiting 2.0 – Modernisierung im Karrierecenter“

„Die zentrale Lehre aus den spannenden Vorträgen ist ganz klar:

IT-Unternehmen müssen selbst transformieren, um junge Talente zu gewinnen. Mit anderen Worten: Die digitale Transformation ist die Grundvoraussetzung für professionelles Recruiting“, resümiert Keynote Speaker Nahed Hatahet.

Der 11. IT-Unternehmertag auf einen Blick
Thema: „Die Herausforderung – Erfolgreiche Mitarbeitergewinnung im IT-Mittelstand“
Keynote: „Was wir geändert haben, um die digitale Generation für uns zu gewinnen“ (Nahed Hatahet, CEO und Grunder von HATAHET productivity solutions GmbH)

Datum & Uhrzeit: Donnerstag, 12. November 2018, 9 bis 17.15 Uhr
Ort: Hotel & Palais Strudlhof, Pasteurgasse 1, 1090 Wien

Veranstalter: Pöhnl & Schottler GbR und connexxa Services Europe Ltd (Initiatoren des IT-Unternehmertags-Netzwerks)
Schirmherrschaft: Verband Österreichischer Software Industrie (VÖSI)
Zielgruppen: Geschäftsführung und HR-Manager mittelständischer IKT-Unternehmen

Teilnahmegebühren: 295,00 Eur netto pro Person, darin enthalten sind die Kaffeepausen, alle Getränke und das Mittagessen. Verbandsmitglieder des VÖSI und Teilnehmer des IT-Unternehmerfrühstücks in Wien zahlen eine reduzierte Teilnahmegebuehr von 195 Euro pro Teilnehmer.

Anmeldung und weitere Infos: http://ps-sales-training.de/it-unternehmertag

Über das IT-Unternehmertags-Netzwerk
Das IT-Unternehmertags-Netzwerk https://it-unternehmertag.de ist eine XING- und LinkedIn-Gruppe mittelständischer IT-Unternehmer, initiiert von connexxa Services Europe Ltd. und der Pöhnl & Schottler GbR in Frankfurt am Main. In diesen Social Media-Gruppen sind bereits über 2.400 IT-Unternehmer Mitglied. Die Verantwortlichen arbeiten seit über 20 Jahren in der IT-Branche und haben mit dem IT-Unternehmertag eine Plattform geschaffen, die jährlich über 100 IT-Unternehmer zusammenbringt, um sich über die Unternehmensführung von IKT-Unternehmen auszutauschen.

Über den Verband Österreichischer Software Industrie (VÖSI)
Der „Verband Österreichischer Software Industrie“ https://www.voesi.or.at ist eine Interessengemeinschaft der bedeutendsten österreichischen IT-Unternehmen. Ziel des 1986 gegründeten VÖSI ist es, die österreichische Softwareindustrie zu unterstützen und eine starke Interessenvertretung für all jene zu sein, die in dieser zukunftsträchtigen, bewegten Branche arbeiten. Dazu gehört neben einer kontinuierlichen Öffentlichkeitsarbeit das Lobbying bei Ämtern, Behörden und Politikern.

Über HATAHET productivity solutions GmbH

HATAHET https://www.hatahet.eu ist ein renommiertes IT-Beratungsunternehmen mit dem Fokus, das Wachstum Ihres Unternehmens durch den Einsatz von Digitalen Arbeitsplatz-Lösungen zur Produktivitätssteigerung zu unterstützen. Als erfahrener Partner wird auf unternehmensstrategischer Ebene beraten und der optimale Weg zum Digitalen Arbeitsplatz der Zukunft entwickelt. Der Name HATAHET steht als Marke für zielgerichtete und strategische Beratung sowie punktgenaue Umsetzung im Bereich von Microsoft-, Nintex- und dox42-basierenden Produktivitätslösungen – ganz nach dem Unternehmens-Motto: We make digital workplace dreams come true!

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Wandel in der IT-Branche – vom Bedarf orientierten Recruiting – zur systematischen Mitarbeitergewinnung

Wandel in der IT-Branche – vom Bedarf orientierten Recruiting – zur systematischen Mitarbeitergewinnung

Professionelles Recruitment muß eine Kernkompetenz von IT-Unternehmen werden, um das mögliche Unternehmenswachstum umsetzen zu können.

Andernfalls laufen IT-Unternehmen Gefahr zu stagnieren mit langfristig zunehmenden Risiken, wie z.B.:

  • Kündigungen von wichtigen Mitarbeitern die „Karriere“ machen möchten;
  • Kündigungen von Mitarbeitern wegen „Dauerstress“;
  • Kunden kündigen, weil Sie einen größeren IT-Partner haben möchten (Risikominimierung);
  • Das IT-Unternehmen kann mit dem technologischen Wandel nicht mithalten und gerät gegenüber dem Wettbewerb ins „Hintertreffen“;
  • Die Qualität der Software und Softwareprojekte wird schlechter und führt zu Umsatzverlusten sowie bleiben Empfehlungen von Kunden aus, u.v.m.

In vielen mittelständischen IT-Unternehmen unter 60 Mitarbeitern gibt es noch keine Personalabteilung. In der Folge orientieren sich die Rekrutierungsprozesse meist an der letzten Stellenausschreibung.

Das Thema Recruiting wird von der Geschäftsleitung und/oder leitenden Mitarbeitern dann nebenher „bedient“, zunehmend mit fehlendem Erfolg und dramatischen Folgen für die Entwicklung der Unternehmen.

Der Wettbewerb um IT-Mitarbeiter ist hart und die Bedingungen, Mitarbeiter erfolgreich zu gewinnen sind andere geworden.
Die Folge, gerade mittelständische IT-Unternehmen können trotz voller Auftragsbücher nicht wachsen, liefern schlechtere Qualität durch Überlastung der Mitarbeiter und verpassen ihre Marktposition zu stärken.

Dennoch haben nur 40% von 98 befragten IT-Unternehmern einen konkreten Plan, wie Sie dem konkreten Fachkräftemangel entgegentreten, so das Ergebnis einer aktuellen Umfrage der IT-Unternehmerplattform, http://www.it-unternehmertag.de.

Mitglieder aus der „XING-Gruppe Mittelständische IT-Unternehmer“, haben deshalb als Thema des 11. IT-Unternehmertages:

„Die Herausforderung – Erfolgreiche Mitarbeitergewinnung im IT-Mittelstand“, gewählt. Ziel der Veranstaltung zu der IT-Unternehmer und Personalverantwortliche geladen sind, ist es:

  • die Veränderungen der verschiedenen Generationen aufzuzeigen,
  • das Beispiel der notwendigen Komponenten einer erfolgreichen Personalgewinnungs-strategie von einem mittelständischen IT-Unternehmer aus der Praxis aufzeigen,
  • das Beispiel eines IT-Unternehmers der berichtet: “Was wir geändert haben, um die digitale Generation für uns zu gewinnen“,
  • an praktischen Beispielen aufzuzeigen, wie man Recruitainment für IT-Unternehmen beim Recruiting und Employer Branding einsetzen kann,
  • darzustellen, welche Rolle die Unternehmenskultur als zentraler Wettbewerbsfaktor beim Kampf um die Talente einnimmt.

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) verdeutlichet in einer Studie diese Entwicklung:

Im Jahr 2010 benötigten Unternehmen in Deutschland im Durchschnitt 70 Tage, um einen Arbeitsplatz neu zu besetzen – 2015 waren es bereits 85 Tage.

Nur ein strategisches Personalmanagement kann diese Vakanzzeiten verkürzen und letztendlich Kosten einsparen und Umsatzwachstum zu ermöglichen.

Alle Themen zum 11. IT-Unternehmertag am 12.11.2018 in Wien und die Anmeldung finden sie unter http://www.it-unternehmertag.de
Agenda/Anmeldung: http://bit.ly/2E1zDa4
oder Anmeldung über http://www.ps-sales-training.de/it-unternehmertag

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28.9.2018 IT-Unternehmerfrühstück in Frankfurt: Aktives Prozess- und Projektmanagement

Vortrag von Burkhard Wedell, Geschäftsführer der isp-insoft GmbH

Herr Wedell zeigt einen neuen Ansatz Prozesse und Projekte mit einer integrativen Lösung effizienter und effektiver zu bearbeiten – ohne große Toolerfahrung und Schulungen.

Als Softwareunternehmen kennen wir das Problem:

  • Anforderungen (requirements) werden unvollständig erhoben, „verstecken“ sich in vielen unterschiedlichen Dokumenten in unterschiedlichsten Formaten und sing nicht auffindbar
  • Prozesse werden mit komplexen Werkzeugen erhoben dokumentiert und verschwinden in der Ablage – der geforderte kontinuierliche Prozessverbesserungsprozeß unterbleibt, weil die Mitarbeiter mit den Werkzeugen nicht richtig arbeiten können, oder gar nicht mehr zuständig sind und neue Mitarbeiter die Dokumentation gar nicht kennen.

Letztendlich führt dieser Zustand zu erhöhten Kosten in den Unternehmen.

Dieses Problem wird sich in Zukunft verstärken, weil:

  • Generationswechsel 30%-50% der erfahrenen Mitarbeiter gehen in den nächsten 5-7 Jahren in Rente – wie kann man diesen Verlust von Erfahrungswissen verhindern oder vermeiden?
  • Fluktuation – wie kann man das nötige Fachwissen aus Geschäftsprozessen und/oder Anforderungen einfacher und schneller auf nachfolgende Mitarbeiter übertragen?
  • Knappe Ressourcen – Mitarbeitermangel – wie kann man mit begrenzten Mitarbeiterpotential auskommen und trotzdem wachsen?
  • Neue gesetzliche Herausforderungen – DSGVO, Compliance etc. – wie können Unternehmen diese Herausforderungen sicher meistern und Haftungsrisiken vermeiden?

Anforderungen an eine Lösung: eines organisierten Prozess- und Projektmanagement:

  • alle Mitarbeiter sollten integriert werden und befähigt sein, selbst unmittelbar und aktiv mitzuwirken
  • verschiedenste Projekt- und Prozesstypen sollten mit einem Werkzeug sich bearbeiten lassen
  • alle Informationen sollten medienbruchfrei bereit gehalten werden und recherchierbar sein
  • Projekt- und Prozessbeschreibungen sollten individuell inhaltlich anreichbar sein
  • Projekt- und Prozessbeschreibungen sollten flächendeckend gezielt bereitgestellt werden können

Eine Lösung APM-Professional (https://www.apm-professional.de/):

  • eine Softwarelösung für Prozess UND (!) Projektmanagement
  • leicht bedienbar (wie Excel)
  • ermöglicht Prozess- und Projektarbeit mit allen Mitarbeitern
  • erfordert KEIN Spezialisten Wissen und bringt Prozess- und Projekt Wissen in die Breite
  • automatisiert alle komplexen Auswertungen
  • ist fachlich skalierbar
  • integriert viele beliebige Werkzeuge in einem System OHNE Medienbrüche
  • Cloudlösung

Anmeldung zum IT-Unternehmerfrühstück

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„Europa und Digitalisierung – Chance oder Wagnis?“

Die Impulsvorträge halten NRW-Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart und Prof. Dr. Gunter Dueck. Im Anschluss findet eine Podiumsdiskussion statt.

Europa und Digitalisierung – Chance oder Wagnis?
Wie gestaltet Europa die Digitalisierung in Zeiten, in denen der digitale Wandel zur Herausforderung für unsere Volkswirtschaften und Gesellschaften wird? Wird sie zur Chance oder zum Wagnis? Der designierte Karlspreisträger Emmanuel Macron hat in seiner visionären Europarede an der Pariser Universität Sorbonne im September 2017 Lösungsansätze dazu aufgezeigt, die in dieser Veranstaltung diskutiert werden sollen.

Programm:


Dr. Oliver Grün, Vorstandsvorsitzender digitalHUB Aachen e.V., Präsident der European DIGITAL SME Alliance a.i.s.b.l.
Grußwort

Dr. Jürgen Linden, Vorsitzender des Karlspreisdirektorium
Impulsvorträge

 

 

 

 

„Digitalisierung als Säule freiheitlicher Selbstbestimmung – Wie kann NRW digitaler Vorreiter werden?“
Minister Prof. Dr. Andreas Pinkwart
Prof. Dr. Andreas Pinkwart (FDP) ist seit dem 30. Juni 2017 Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen. Nach einer Ausbildung zum Bankkaufmann studierte er bis 1987 Volks- und Betriebswirtschaftslehre in Münster und Bonn, wo er 1991 promovierte. Im Anschluss leitete er das Büro des Vorsitzenden der FDP-Bundestagsfraktion, Dr. Hermann Otto Solms, bevor er seine wissenschaftliche Laufbahn mit Professuren in Düsseldorf und Siegen fortsetzte. 2002 wurde er Mitglied des Deutschen Bundestags und Landesvorsitzender der FDP in Nordrhein-Westfalen. Von 2005 bis 2010 war er als Minister für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie sowie Stellvertretender Ministerpräsident in Nordrhein-Westfalen tätig. 2011 erfolgte der Wechsel zurück in die Wissenschaft. Bis Juni 2017 war Prof. Pinkwart Rektor der HHL Leipzig Graduate School of Management und Lehrstuhlinhaber für Innovationsmanagement und Entrepreneurship.

„Mehr Vorfreude auf Zukunft und ran an die Digitalisierung in Europa!“
Prof. Dr. Gunter Dueck


Gunter Dueck, Jahrgang 1951, lebt in Waldhilsbach bei Heidelberg, ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Nach einer Karriere als Mathematikprofessor wechselte er 1987 zur IBM, wo er u.a. für den Aufbau neuer Geschäftsfelder (Business Intelligence, Cloud Computing) und für Cultural Change tätig war. Drei Jahre durfte er den zeitlich befristeten Titel „Master Inventor der IBM“ tragen. Zuletzt, bei seinem Wechsel in den Unruhestand, war er CTO (Chief Technology Officer) der IBM Deutschland und IBM Distinguished Engineer. Seit 2011 ist er freischaffend als Schriftsteller, Business-Angel und Speaker tätig.
Gunter Dueck ist IEEE Fellow, Fellow der Gesellschaft für Informatik und korrespondierendes Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen. Die Computerwoche zählte ihn 2011 zu den 100 einflussreichsten Persönlichkeiten der IT/Kommunikationsbranche in Deutschland. Dueck ist Autor vieler Bestseller, zuletzt „Professionelle Intelligenz“, „Das Neue und seine Feinde“, „Schwarmdumm“ und „Flachsinn“. Seit 2017 schreibt er die FAZ-Kolumne „Dueck dagegen…“.

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Innovationspreis-IT Best of 2018 für den IT-Unternehmertag dem Netzwerk für IT-Unternehmer

Unser Netzwerk für IT-Unternehmer der IT-Unternehmertag wurden von der Initiative Mittelstand mit dem Prädikat BEST OF 2018 ausgezeichnet. Wir freuen uns mit allen IT-Unternehmern die uns beim Aufbau dieser Plattform geholfen haben.

Video zum IT-Unternehmertag

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10. IT-Unternehmertag – Einblicke -Ausblicke

  

Die Vortragenden des 10. IT. Unternehmertages

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Die Digitalisierung verändert die Anforderungen an Produktmanager und product-owner

Der Begriff Digitalisierung ist nicht eineindeutig definiert, deshalb hier meine Interpretation von Digitalisierung:

Digitalisierung bedeutet nicht nur die „Digitalisierung“ der Prozesse im Unternehmen, sondern auch die digitale Einbeziehung der Kunden, Lieferanten und ggfls. ganz neuer Zielgruppen.

Was bedeutet das konkret?

Digitalisierung 1. Stufe

In der 1. Stufe der Digitalisierung werden die Prozesse im Unternehmen digital „verbunden“. Es gibt zwar Softwarehersteller wie z.B. SAP, Navision und viele mittelständische Lösungsanbieter, die die gesamten Prozessketten abdecken, aber dennoch bestehen weiterhin digitale „Lücken“.
Umso kleiner die Unternehmen sind, umso geringer ist meist der Grad der Digitalisierung. Zwischen den ERP, MES und PLM-Lösungen gibt es noch reichlich digitale „Lücken“ die geschlossen werden müssen. Deshalb werden Schnittstellennormungen in den nächsten Jahren auf den Weg gebracht werden, damit die Verbindung der „IT-Welten“ auch umgesetzt werden kann.

Die Nutzung von Smartphones, Tablets und App`s gehören noch in die 1. Stufe der Digitalisierung und es wäre falsch, sie als den schon erfolgreich vollzogenen Prozess in die Digitalisierung zu postulieren.

Die 1. Stufe der Digitalisierung wird von den meisten Unternehmern noch verstanden und kann nachvollzogen werden – der 2. Schritt allerdings weniger, obwohl er disruptive Veränderungen anstoßen wird.

Digitalisierung 2. Stufe

Die 2. Stufe ist parallel partiell umgesetzt und es gibt einige Beispiele die uns ahnen lassen welche umwälzenden Veränderungen in die Wege geleitet werden.

Im Rahmen der Digitalisierung fallen Daten an, die nicht nur für die Kunden interessant sind, sondern ggfls. auch für neue Zielgruppen. Das bedeutet, dass zwischen Rohstofflieferanten, Zulieferer, Produzenten, Dienstleister, Handel, Logistik, Kunden, Neukunden ein neues „Beziehungs- und Informationsnetz „geflochten“ wird, dass neuartige Leistungen / Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsketten ermöglicht.

Welche Auswirkungen hat das auf die IT-Branche?

  • Es werden Berater, Produktmanager, Product-owner gesucht, die den Weitblick haben, neue Geschäftsmodelle zu entwerfen.
  • Unternehmen benötigen wieder eine eigene IT, um die Digitalisierung voranzutreiben
  • Unternehmen benötigen eine agile Unternehmenskultur und agile Berater, um derartige Konzepte zu entwerfen und nicht nur eine agile Softwareentwicklung
  • Best of breed-Lösungen – einst totgesagt – werden ein Revival erleben, weil Unternehmen die Vorteile ihres Branchen know how`s nutzen müssen, um im Markt zu überleben
  • SAP- Anwender werden zunehmend best-of-breed-Lösungen (non-SAP) einsetzen, um sich gegenüber den Standard-Lösungen abzusetzen
  • Schnittstellen-Normen werden die Digitalisierung beschleunigen und Chance und Risiko für Lösungsanbieter werden

Der Autor Andreas Barthel unterstützt mittelständische IT-Unternehmen in der strategischen Ausrichtung, im Unternehmens-zu und -verkauf, sowie in der Unternehmensbewertung.

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Unter der Motorhaube einer Unternehmenstransformation

Teil 2 – Unter der Motorhaube einer Unternehmenstransformation

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Ziel und Bonussysteme sind nicht fair

Alte Glaubenssätze zur Motivation von Mitarbeitern passen nicht mehr in unsere Wirtschaftswelt

IT-Unternehmertag.de
Der IT-Unternehmer Sven Rimmelspacher kommt zu diesem Ergebnis, nachdem er über 12 Jahre sein Prämiensystem in 6 Optimierungsstufen kontinuierlich verbesserte.

In seinem Blog agil-durchstarten.de beschreibt der erfolgreiche IT-Unternehmer seine Optimierungsphasen ausführlich. – bis er sich schließlich vom Bonussystem befreite.

Sein Ergebnis nach der 6. Optimierung: „…Irgendwie funktionierte das alles nicht. Je mehr wir versuchten zu regeln, desto klarer wurde uns, dass wir uns in einer Sackgasse befanden.

Es war nicht so, dass unsere Systeme nicht wirksam waren, ganz im Gegenteil, sie waren höchst wirksam – doch funktionierten sie nicht. Wir setzten schlichtweg die falschen Anreize und schufen durch unser System mehr Probleme als wir damit lösten“.

Beim Lesen der Optimierungen kommen einem diese sehr bekannt vor „… genau das hat man als IT-Unternehmer auch einmal eingeführt – mit genau den Nachteilen“.

Die logische Folge der Abschaffung des Prämiensystems bei der Pickert&Partner GmbH war die Abschaffung des Prämiensystems.

Die Lösung des „Prämiendilemmas“ bestand darin, einen Jahresbonus für alle zu behalten, der auf Basis des EBIT berechnet wird und somit auch nur dann ausgezahlt werden kann, wenn das Unternehmen im Jahresabschluss erfolgreich war.

Nach einem Jahr fast der agile Unternehmer zusammen: „Ich bin sehr froh, dass diese Reise zu Ende ist und ich nach dieser jahrelangen Odyssee durch die Vielfalt der Prämien- und Bonussysteme mit meinen Mitarbeitern eine Lösung gefunden habe, die uns allen hilft, gemeinsam an unserer Vision und unseren Zielen zu arbeiten ohne immer den Blick auf persönlichen Erfolg haben zu müssen“.

Das Ergebnis Mitarbeiter direkt am Unternehmenserfolg zu beteiligen halten wir ebenfalls, für die richtige Konsequenz aus der derzeitigen wirtschaftlichen Situation. Unternehmer fordern agile Mitarbeiter und haben das Bedürfnis ihre Kosten dem Geschäftsverlauf dynamisch anpassen zu können – genau das wird durch eine direkte Beteiligung am Unternehmensergebnis erreicht.

Hierarchisch orientierte Geschäftsführer dürften mit diesem Prämiensystem nicht einverstanden sein, da sie Mitarbeiter nicht als Mitunternehmer akzeptieren können.

Sven Rimmelspacher wird auf dem 10. IT-Unternehmertag am 31.1.2018 im Rahmen seines Vortrages „Mitarbeiter halten, entwickeln und anspornen“ seine Erfahrungen teilen.

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Das Besondere an der Generation Y

Turnschuhe Generation Y

Fachkräftemangel, demografische Entwicklung und Wertewandel der jungen Generation verändern die „Spielregeln“ der Mitarbeitergewinnung in der IT-Branche dramatisch.

Da mittelständische IT-Unternehmen erst ab ca. 70 bis 80 Mitarbeitern eine eigene Personalabteilung haben, fällt es den kleineren IT-Unternehmen schwer sich auf diese veränderten Bedingungen einzustellen. Verschärft wird diese Situation durch den Mitarbeiterbedarf der großen IT-Unternehmen und Unternehmen die eigene IT-Abteilungen unterhalten. Diese können den zukünftigen Mitarbeitern attraktive Leistungspakete anbieten mit einer langfristigen Perspektive. Da herkömmliche Personalgewinnungsstrategien wie z.B. Anzeigenschaltung in der Presse und auf Portalen immer weniger erfolgreich sind, ist es für IT-Unternehmen notwendig eine Strategie zu entwickeln dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken.

Mitarbeitergewinnungsstrategie als Alleinstellungsmerkmal

In einer aktuellen Umfrage unter IT-Unternehmern gaben nur 40% der Befragten an, bereits einen konkreten Plan zu haben, um IT-Mitarbeiter erfolgreich zu gewinnen. Eine Mitarbeitergewinnungsstrategie zu entwickeln und umzusetzen benötigt Beharrlichkeit und Zeit. Insofern kann sich eine wirksame Strategie zu einem „Alleinstellungsmerkmal“ entwickeln.

Was geschieht mit den IT Unternehmen die sich diesem Thema nur halbherzig widmen? Hierüber gibt die aktuell durchgeführte Umfrage unter IT-Unternehmern auch einige Hinweise. Die beschriebenen Auswirkungen dürften auch ihre Spuren in den Bilanzen der IT-Unternehmen hinterlassen. Doch besonders kritisch sehen wir die Aussage der Befragten, dass 48% wegen des Mitarbeitermangels nicht wachsen können. Dies bedeutet auch, dass mittelständische IT-Unternehmen trotz Hochkonjunktur ihre kritischen Unternehmensgrößen nicht überwinden können.

In vielen Gesprächen mit und unter IT-Unternehmern kommt noch ein anderer Aspekt ans Tageslicht, der die Rekrutierung von IT-Fachkräften erschwert: „Die IT-Unternehmer bemerken, dass die junge Generation anders tickt als sie selber und sie verstehen die Wünsche und das Verhalten dieser Generation nicht“.

Was die Generation Y anders macht und was sie so besonders macht

Der Sozialwissenschaftler Prof. Dr. Klaus Hurrelmann, der auch die Keynote auf dem 10. IT-Unternehmertag am 31.1.2018 in Frankfurt hält, hat die verschiedenen Generationen intensiv erforscht und in ihrem Verhalten untersucht. Was die Generation Y anders macht und was sie so besonders macht, wird Herr Prof. Hurrelmann im Detail auf dem IT-Unternehmertag erläutern.

Die Generation Y beschreibt Prof. Hurrelmann wie folgt:

  • sich alle Optionen bis zum Schluss offen halten,
  • Erfüllung in der Arbeit und in der Familie suchen,
  • einen Plan haben, den man aber umwerfen kann.

Paradigmenwechsel in der Personalstrategie

In der Diskussion mit IT-Unternehmern kamen wir deshalb zum Ergebnis, dass Mitarbeiter wie Kunden behandelt werden sollten. Dies bedeutet für die Personalstrategie einen Paradigmenwechsel. IT-Unternehmer berichteten uns: „…und plötzlich hatte ich im Bewerbungsgespräch mit einem Informatiker das Gefühl, als würde ich mich bei ihm bewerben…“.

Was bedeutet dies im Einzelnen für eine Personalstrategie?

  • Wir sollten die Anforderungen und Motive unserer „Mitarbeiterkunden“ kennenlernen, um Mitarbeiter zu gewinnen und erfolgreich halten zu können
  • Ein erfolgreiches ON-Boarding – versus „ins kalte Wasser werfen“
  • Potentielle Bewerber da abholen, wo sie sind versus herkömmliches Personalmarketing
  • Das eigene Unternehmen attraktiv und bekannt machen
  • Ihr IT-Unternehmen als Marke, mit Zielen und Werten aufstellen auf, dass die Mitarbeiter stolz sein können und mit dem sie sich identifizieren können.

Gerade mittelständische IT-Unternehmer sollten das Thema Personalstrategie 2018 auf die Agenda nehmen. Die Nachfrage nach geeigneten Mitarbeitern wird in den nächsten Jahren weiter steigen bei einem geringeren Angebot und der Verrentung der geburtsstarken Jahrgänge.

Der 10. IT-Unternehmertag mit dem Thema: „Die Herausforderung – Erfolgreiche Mitarbeitergewinnung im IT-Mittelstand“, gibt IT-Unternehmern Impulse, was Sie unternehmen können, um diese Herausforderung zu bestehen. Der IT-Unternehmertag wird, von und für IT-Unternehmer und Personalverantwortliche aus IT-Unternehmen und Abteilungen veranstaltet. Die Fachveranstaltung steht unter der Schirmherrschaft des bitmi e.V.

Agenda und Anmeldung

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